Siemens riskiert neue China-Abhängigkeit / EZB erhöht Leitzins erneut kräftig / Aktie von Credit Suisse stürzt ab
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seine Lehren aus dem russischen Angriffskrieg gezogen: In Zukunft dürfe man nicht mehr darauf vertrauen, dass durch Handel auch Wandel entstehe, sagte er im Rahmen seines Besuchs in der Ukraine. Einseitige Abhängigkeiten müssten verringert werden, wo immer es gehe – gerade auch gegenüber China. Doch viele deutsche Großkonzerne schlagen derzeit den genau entgegengesetzten Weg ein: BASF baut zum Beispiel einen neuen Verbundstandort in der chinesischen Provinz Guangdong, in den es bis 2030 zehn Milliarden Euro investieren will. Und auch Siemens will trotz aller Risiken sein Chinageschäft in einem äußerst sensiblen Bereich stark ausbauen. Handelsblatt-Reporter Axel Höpner erklärt im Podcast Handelsblatt Today, warum Siemens das Risiko auf sich nimmt: Der Konzern sei Weltmarktführer bei Industriesoftware und Automatisierungstechnik und komme an einem Markt wie China kaum vorbei. „Sich da freiwillig herauszuziehen, wäre Investoren und Mitarbeitern kaum zu vermitteln.“ Gleichzeitig sagt er im Gespräch mit Host Anis Micijevic aber auch: „Das Grunddilemma ist folgendes: Wer in China mitspielen will, der muss das zum Teil nach den chinesischen Regeln machen – und das birgt Risiken.“ Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industriekonzern-codename-marco-polo-siemens-will-china-geschaeft-massiv-ausbauen-und-riskiert-neue-abhaengigkeit/28770144.html Außerdem: Die Schweizer Großbank Credit Suisse will mit einer geschrumpften Investmentbank, einer milliardenschweren Kapitalerhöhung und einem umfangreichen Stellenabbau die Dauerkrise hinter sich lassen. Wie die Umbaupläne konkret aussehen und wie der Markt auf die neue Strategie reagiert, erklärt Jakob Blume, Handelsblatt-Korrespondent in Zürich. Mehr dazu Lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/schweizer-grossbank-historischer-moment-credit-suisse-meldet-milliardenverlust-und-radikalen-umbau-aktie-faellt-stark/28771896.html Im Marktbericht spricht Handelsblatt-Finanzredakteur Ingo Narat über die zweite große Zinserhöhung der EZB in Folge, die Reduktion des Anleihebestands und das umstrittene Kreditprogramm für die Banken namens TLTRO III. Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/geldpolitik-ezb-wagt-weiteren-riesen-zinsschritt/28772980.html *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: [email protected] Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427
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